@Bene:
Trotzdem kannst Du mich nicht damit überzeugen.
...schade

Kann ich aber nachvollziehen, siehe meine Antwort an Sebastian.
Findet Ihr das nicht unnötig kompliziert?
Nein, denn ich finde es wie gesagt intuitiv. Aber mir ist klar, dass man über diese Regel streiten kann und dass das nur meine Meinung dazu ist.
@Sebastian:
Ich verstehe deine Auffassung sehr wohl (und durch deinen Beitrag durchaus wesentlich besser als gestern, wo mir einfach nur meine eigene eingeleuchtet ist). Ich stelle fest, dass wir einfach zwei verschiedene Sichtweisen haben und je nachdem, welche man einnimmt, macht deine Interpretation Sinn oder meine:
Wenn du dich nur auf das Startfeld stellst und dann schaust, dann hast du natürlich recht, dann gibt es nur vor, zurück oder abbiegen. Stimmt, denn ein Punkt auf einem Kreis legt natürlich keine Orientierung des Kreises fest. Eine Orientierung erhält man erst durch eine Bewegung darauf, d.h. durch eine Richtungsangabe, wie rum man den Kreis durchläuft. Wenn man diese Sichtweise annimmt, dann definiert die Richtung, aus der man auf das Startfeld kommt, eine Orientierung auf dem Kreis. Wenn man im Uhrzeigersinn an das Startfeld heranläuft, liegt das Haus rechts, wenn man gegen den Uhrzeigersinn herankommt, links in Bezug auf die Laufrichtung. "Rechts" nenne ich dann einfach "vorne" und "links" nenne ich "hinten". In deinem Auto-Beispiel gesprochen ist meine Auffassung also Folgende: Immer das machen, wo du nicht umschalten musst. Wenn du von vorne an die Kreuzung herangefahren bist, müsstest du erst in den Rückwärtsgang schalten, wenn du rückwärts reinfahren willst. Also fahr doch einfach vorwärts rein. (analog dann für rückwärts)
Ok. Insofern ist die Auffassungsfrage hier nicht eine Orientierungsfrage (wie ich gestern geschrieben hatte), sondern es ist bereits vorher die Frage, welche Information man mit einbeziehen möchte. Wenn man es so sieht wie Sebastian (und Bene), dass man - wenn man im Startfeld steht - auch nur diesen einen Punkt berücksichtigen soll und es also nur vorwärts, rückwärts und "ins Haus abbiegen" gibt, dann sollte es in der Tat wurschd sein wie man ins Haus abbiegt. Will man aber die Orientierung mit einbeziehen (so wie ich), die sich durch den Zug vorher ergibt, dann ist die Sonderregel intuitiv...
Ich hab gestern übrigens auch mit meinem Freund über dieses Thema diskutiert und er steht auch auf eurer Seite *hmpf*

. Er meint, er könnte meine Argumentation zwar verstehen und sie sei zwar richtig, wenn man die Orientierung mit einbezieht, aber er fragt sich genauso wie ihr, warum man sie überhaupt mit einbeziehen sollte. Wenn man auf dem Startfeld steht, steht man auf dem Startfeld und fertig und insbesondere nix mit Orientierung...
Naja. Ich find's nach wie vor intuitiv und bin froh um die Regel

liebe Grüße,
Kaffeebohne